Archiv 2023

Hier geben wir einen Rückblick auf Veranstaltungen im Jahr 2023

Alle Veranstaltungen im Jahr 2023 sind kompakt in unserem Flyer zusammengefasst.

Alle Veranstaltungen im Jahr 2024 sind kompakt in unserem Flyer zusammengefasst.

Eine ausführlichere Beschreibung aller Projekte in 2024 befindet sich im aktuellen Katalog

Kurzprofile der mitwirkenden Künstlerinnen und Referentinnen

Im folgenden finden sich Kurzprofile der mitwirkenden Künstlerinnen und Referentinnen ...

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Magda Agudelo
Darstellende Künstlerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie wurde in Kolumbien geboren und lebt seit 2004 in Deutschland. Sie studierte Schauspiel an der Academia Superior de Artes de Bogotá (ASAB) und Germanistik an der Universität Augsburg. Mit dem Schwerpunkt Stückentwicklung und performative Ausdrucks-formen in unkonventionellen Räumen arbeitet sie hauptsächlich mit interdisziplinären Künstlerkollektiven in Deutschland und Kolumbien. Bis 2014 arbeitete sie mit dem Kulturzentrum und Theaterlabor „Unser Theater“ bei Landsberg a. L. zusammen und nahm an anderen Theaterprojekten und Performances in München und Augsburg teil. Sie wohnte in Bochum bis 2017 und wirkte in der freien Szene u. a. mit dem Bühnenstück „Algodón-Baumwolle“. Seit September 2017 lebt sie in der Region Stuttgart und ist in verschiedenen Projek¬ten der freien Szene tätig, wirkt in Produktionen vom Theaterhaus und Theater Tribühne mit und ist Ensemblemitglied des Volks*theater Rampe, Gründungsmitglied von Corporación Tapioca (Kolumbien) und La Fuchsia Kollektiva und aktives Mitglied des Produktionszentrums Tanz + Performance.
www.magda-agudelo.de

Mina Ahadi
Mina Ahadis Leben steht beispielhaft für den Kampf für Menschenrechte und gegen Fundamentalismus. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung zur Islamischen Republik war sie gezwungen, 1981 in den Untergrund zu gehen. Nach ihrer Flucht nach Europa blieb sie aktiv im Kampf gegen das islamische Regime. Sie engagierte sich gegen die Todesstrafe, gründete 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime und ist in der Säkularen Flüchtlingshilfe aktiv.
Im Buch „Ich habe abgeschworen“ erzählt Frau Ahadi ihre Lebensgeschichte und von ihrem atheistischen und feministischen Engagement.

Claudia Barbera
Claudia Riquelme Barbera wurde am 15. September 1984 in Valparaíso, Chile, geboren.
Sie absolvierte ihre Schulausbildung an der Deutschen Schule von Valparaíso, wo sie mit der deutschen Kultur und Kunstszene in Kontakt kam. Während ihrer Schul- und Universitätsausbildung studierte Claudia als DAAD-Stipendiatin ein Jahr an der Fachhochschule Trier. Sie machte einen Bachelor in Bildender Kunst und Pädagogik an der Universität Viña del Mar und lebte anschließend fünf Jahre in Deutschland, wo sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main Gravur und Malerei studierte.
Derzeit arbeitet sie als Lehrerin für Bildende Kunst an der Komunumo-Schule, unterrichtet Illustration in Arcos und ist aktiv an der Schaffung künstlerischer Projekte in der Region beteiligt.Sie Mitglied verschiedener zeitgenössischer Kunstkollektive in Frankfurt und Valparaíso.
Sie hat sowohl in Gruppen- als auch Einzelausstellungen in Chile, Ecuador, den Galapagos-Inseln, Brasilien, Belgien, der Schweiz, Deutschland und Italien ausgestellt .

Mia Cerno
Nachwuchssängerin und Songwriterin. Seit ihrer frühen Kindheit beschäftigte sich Mia (Cerno) mit jeglicher Art von Musik. Mit 7 Jahren fing sie an Schlagzeug zu spielen und komponierte bereits in der Grundschule erste Lieder. Im Jahr 2016 gewann Mia den 1. Preis im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert für Percussion. Zugleich begann sie mit Klavier und entdeckte ihre Leidenschaft fürs Singen! Seit kurzer Zeit schreibt sie eigene Songs, mit denen sie sich live präsentiert. An ihrer Seite, ihr Gitarrist: Der Dichter und Impresario Wolfgang Ramadan. Mit Leidenschaft und einem Herzen, das für die Musik brennt, sorgt Mia Cerno bei ihren Auftritten für Gänsehaut bei jedem Publikum!

Ana Correa
Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Sie ist 2015 eine der Gründerinnen des Kollektivs #niunamenos in Argentinien. Sie hat einen Master in Internationalen Beziehungen FLACSO - Universität Barcelona abgeschlossen. Sie ist Autorin der Bücher Ciudades, turismo y cultura, herramientas para el desarrollo equitativo de las ciudades (2010) und Somos Belén, über den Fall einer jungen Frau, die wegen einer Fehlgeburt fast drei Jahre lang inhaftiert war (Planeta - 2018). Chevening-Stipendium. Sie ist Mitglied der Gender-Kommission des Büros des nationalen Bürgerbeauftragten, Gastdozentin an den Universitäten von Buenos Aires, San Isidro und Champagnat. Sie moderiert die Radiosendung „Notas al pie auf Radio con vos.“

Verena Dietl, Bürgermeisterin
2002 bis 2020 Mitglied im Bezirksausschuss Laim, seit 2008 Stadträtin, 2016 bis 2019 stellvertretende Vorsitzende der SPD im Münchner Rathaus, seit 2018 stellvertretende Vorsitzende der SPD München, 2019 bis 2020 Fraktionsvorsitzende der SPD im Münchner Rathaus.
Im Mai 2020 zur Dritten Bürgermeisterin gewählt, zuständig für Sozialausschuss, Kinder- und Jugendhilfeausschuss, Gesundheitsausschuss, Bildungsausschuss, Sportausschuss und Kommunalausschuss.
Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG, der MÜNCHENSTIFT GmbH, der Olympiapark München GmbH, der Münchner Volkshochschule GmbH, der GEWOFAG Holding GmbH und der GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH.

Inan Ercik
Inan Ercik ist ohne Vater aufgewachsen und wurde von einer kurdischen Feministin erzogen.
Als Künstler sieht er es als notwendig an und fühlt sich dazu verpflichtet, die längste Unterdrückung unserer Menschheitsgeschichte und den Widerstand der Frauen dagegen, in seiner Kunst sichtbar zu machen. Widerstand gegen das männliche Patriarchat und die Unterdrückung der Frau, die durch kulturelle Traditionen und Religion etabliert sind. Widerstand gegen den Krieg und die Unterdrückung in Kurdistan, der größtenteils von kurdischen Frauen getragen wird, aber auch den weltweiten Kampf der Frauen um Gleichberechtigung.

Valentina Fazio
Geboren und aufgewachsen in Rom, studierte sie Physik und zog während des Studiums ins Ausland.
Sie liebt die Kunst in all ihren Formen, denn sie singt, schauspielert, malt und schreibt. Frau sein bedeutet den Kampf für Gleichberechtigung und den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Frauenmorde, die Erziehung junger Menschen zur Achtung der Frau und zur Ablehnung des Patriarchats, die Anerkennung des Potenzials und des Reichtums der weiblichen Welt, die Solidarität zwischen Frauen und die gegenseitige Stärkung. Seit 2019 ist sie Mitglied bei frau-kunst-politik e.V..

Marliese Glück
Marliese Glück ist freiberufliche Musikerin, die sich auf orientalische und historische Percussion-Instrumente spezialisiert hat. Neben MAQAMUNDO tritt sie regelmäßig mit verschiedenen Formationen der Weltmusik und der Alten Musik auf. Sie spielt für orientalische Tänzerinnen im Unterricht und auf der Bühne. Ausserdem unterrichtet sie Rahmentrommeln und Darabuka in ihrem privaten Studio und an der vhs München.
Marliese hat Musik- und Theaterwissenschaft (MA) in München und Barcelona studiert und seit 2008 ist sie ausgebildete Rhythmustrainerin (FMZ München). Über die Jahre hat sie unzählige Workshops bei führenden Meistern der orientalischen und historischen Percussion besucht.
www.drumndance.de, www.maqamundo.com

Selen Gürler
In Izmir (Türkei) geboren und in Deutschland aufgewachsen. Nach dem Magister-Abschluß in Germanistik und Philosophie, arbeitete sie einige Jahre als Projektmanagerin in Italien. In München hatte sie zunächst die Fachbereichsleitung Stadtteilarbeit der Diakonie Hasenbergl e.V. inne und war Qualitätsmanagementbeauftragte für Energie- und Umweltmanagement. Heute ist sie als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Kommunikation sowie als Moderatorin tätig.
Ihr großes Engagement gilt vor allem den Themen Migration, Integration und Bildung.

Félix Hernández Medina
Kubanischer Perkussionist und Komponist, dessen künstlerisches Schaffen sowohl umfangreich als auch vielfältig ist. Er beherrscht alle kubanischen Perkussionsinstrumente, insbesondere afrokubanische Instrumente wie die Batá-Trommeln. Er tritt als Schlagzeuger in ganz Europa, insbesondere in Deutschland, auf.
Außerdem hat er zahlreiche Lieder geschrieben und vertont.

Heroes München
geschlechterreflektiert*antisexistisch*antirassistisch!
Bei Heroes München engagieren sich junge Männer* zwischen 15 und 23 Jahren
GEGEN Gewalt, Diskriminierung und Rassismus.
FüR Gleichberechtigung und eine Gesellschaft der Vielfalt.
Geschlechtsspezifische Gewalt und Unterdrückung sind ein Thema das uns alle angeht:
Heroes Multiplikatoren machen eine einjährige Ausbildung, um dann peer-to-peer Workshops für andere Jugendliche anzuleiten und dabei einen Raum zu schaffen über diese Themen zu sprechen, die uns alle betreffen.

Nermina Idriz
Geboren in Mostar, Bosnien-Herzegowina. Diplom-Sozialpädagogin und freiberufliche Trainerin für interkulturelle Verständigung. Sie ist Referentin für Soziales und Bildung im islamischen Forum Penzberg. Dort arbeitet Sie im Bereich der Unterstützung der Integration von Mitgliedern der Islamischen Gemeinde.

Prof. Dr. Renate Jost
Arbeitete als Gemeindepfarrerin und Studienleiterin, ist emeritierte Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies an der Augustana Hochschule und Initiatorin des Internationalen Instituts für Forschungen in Feministischer Theologie und Religion ebenda, Mitherausgeberin der gleichnamigen Buchreihe, Gründungsmitglied der Europäischen Gesellschaft für Theologische Frauenforschung, seit fast 50 Jahren im interreligiösen Dialog aktiv und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die diese Perspektive einbeziehen z.B. "Vielfalt und Differenz. Intersektionale Perspektiven" (2017) und "Das göttliche Mädchen. Jesus als das Weiblich-Göttliche in Vergangenheit und Gegenwart" (2019).

Malika Kilgus
Aufgewachsen im Schwarzwald, danach Studium der Waldorfpädagogik am Institut für Waldorfpädagogik in Witten mit Studenten und Studentinnen aus aller Welt. Anschließend Schauspielausbildung in Regensburg. Jahrelange Friedensarbeit in Slowenien bei interkulturellen Festivals. Neben der Arbeit als freiberufliche Schauspielerin für Theater und Film seit einigen Jahren auch als Jugendcoach tätig.
Seit 2021 Vorstandsfrau bei frau-kunst-politik e.V..

Kathrin Knöpfle
Arbeitet als Tänzerin, Performerin und als Bildende Künstlerin. Sie studierte in München an der Berufsfachschule für Holzbildhauerhandwerk und in Freiburg an der Schule für Tanz, Improvisation und Performance. Seit 2014 ist sie festes Mitglied der Dance Company betweenlines von Anja Gysin. Zudem performt sie für verschiedene Produktionen unter anderem Jérome Bel, Allora & Calzadilla & Alexandra Pirici. Mit Soloperformances ist sie regelmäßig auf Festivals und Vernissagen zu sehen.

Sophie Kompe
Studium der Germanistik, Psychologie und Soziologie. Schon während des Studiums war sie journalistisch tätig und unterrichtete „Journalistisches/kreatives Schreiben“ oder „Presserecht“. Sie veröffentlichte zwei Bücher und schrieb Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte & Songs zu verschiedenen Anlässen und für Poetry Slams. 2017 gründete Sophie Kompe die Autorengruppe "Wortakrobaten" und 2018 die "Regenschirmpoeten". In der Coronazeit produzierte sie mit ihren Schüler*innen Poetry Clips für YouTube. Dafür wurde sie 2021 mit dem Tassilo-Hauptpreis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet.

Chrisa Lazariotou
Chrisa Lazariotou, geboren und aufgewachsen in Nordgriechenland, beschäftigt sich mit der Musiktradition des östlichen Mittelmeerraums und des Balkans. In München hat sie mit verschiedenen Musikern kooperiert.
Im Frühling 2022 gründete sie die Band „Seféria“.
https://chrisalazariotou.com/

Pamela Marsotto
Als gebürtige Paduanerin und adoptierte Münchnerin liebt sie fremde Sprachen und Kulturen. Sie tanzt, singt und trällert leidenschaftlich gern. Der rote Faden, der sich durch so viele Geschichten zieht, ist die körperliche, sexuelle, psychische und wirtschaftliche Gewalt, die Frauen jeden Alters, jeder Herkunft und jeder sozialen Schicht betrifft und schwerwiegende Auswirkungen auf ihre Kinder hat.

Marie-Jules Mimbang
Geboren in Kamerun, aufgewachsen in Frankreich, lange wohnhaft in Italien. Sie studierte Politikwissenschaften an der Université Catholique de Milan. Heute lebt sie in München und arbeitet als Respekt-Coach, als Projekt-Koordinatorin und als Trainerin in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Als Frau mit Migrationshintergrund, Mutter und Politikwissenschaftlerin sieht sie sich besonders berufen, die spezifischen Probleme von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und ihre Interessen zu vertreten. Sie setzt sich besonders für die Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau auf allen Ebenen und in allen Bereichen in Staat und Gesellschaft ein.Seit 2018 ist sie Moderatorin und Referentin für frau-kunst-politik tätig und ist auch aktives Mitglied im Verein.

Johanna Mamali Panagiotou
Promoviert an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Amerikanische Kulturgeschichte und Transatlantische Studien) und ist Mitglied des LMU Mentoring-Programms für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit transnationalen Frauenbiografien im Kalten Krieg. Sie ist Herausgeberin im wissenschaftlichen Verlag Büchner, spricht fünf Sprachen und referiert über gesellschaftspolitische Themen. Sie arbeitet in der Wiedereingliederung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in den Arbeitsmarkt, was sie zugleich wissenschaftlich und aus transatlantischer Perspektive beschäftigt. Unter dem Autorennamen Victoria Mali moderiert sie die Sendung »München liest ein Buch – deutsche und internationale politische Literatur«. Sie ist Mutter von drei Kindern.

Yvonne Pouget
Gebürtige Italienerin. Ausbildung für japanischen Butoh-Tanz bei Ko Murobushi und Carlotta Ikeda. Erhielt sieben Individualförderung und mehrere Stipendien des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Freischaffende Künstlerin, Choreographin, Tänzerin, Heilpraktikerin Eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie mit eigener Methode Fascial Flow.

Katrin Richthofer
Die Dokumentarfilmerin, Mitbegründerin der innerkirchlichen Reformbewegung Maria 2.0 und Mitinitiatorin der Aktion „#liebegewinnt“ Katrin Richthofer (52) arbeitet im Bereich Nachhaltigkeit, Event und Pressearbeit und lebt für eine Veränderung in der katholischen Kirche. Zu jeder der 7 Thesen von Maria 2.0 gehört für sie ein eigenes Gesicht aus dem allernächsten persönlichen Umfeld und eine Geschichte, die Heilung sucht.

Angela Rossi
Professionelle Journalistin und Schriftstellerin. Sie arbeitet unter anderem über kriminelle Verbindungen zwischen Italien und Deutschland. 2016 ist sie nach München gezogen, wo sie Italienisch als Fremdsprache unterrichtet, Theaterstücke schreibt und sich dem Thema Gewalt gegen Frauen widmet. Und zu diesem Thema hat sie gerade eine Sammlung Geschichten veröffentlicht: "Non chiamarlo amore" ("Nenn es nicht Liebe"), zehn Monologe, zehn Leben.

Sr. Susanne Schneider
Sr. Susanne Schneider war als Gemeindereferentin tätig, studierte dann Katholische Theologie und Germanistik und machte die Ausbildung zur Pastoralreferentin im Erzbistum Freiburg. Sie gehört zu den Missionarinnen Christi. In Leipzig arbeitete Sie als Theologin, Pastoralreferentin und OrdensFrau bei der Kontaktstelle der katholischen Kirche für Lebens- und Glaubensfragen. Heute ist sie Bildungsreferentin für Frauenseelsorge und weltkirchliche Spiritualität bei missio München.

Annika Sehn
In Gräfelfing bei München geboren. Bachelor an der FU Berlin für Filmwissenschaft, Publizistik und Musiktheorie. Absolvierte ein Auslandsjahr an der Bilgi Universität für Film/Television, Öteki Film in Istanbul (Türkei). Studium an der HFF München für Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Freischaffende Filmemacherin und Dokumentarfilmerin in Bingen bei Mainz.

Theresa Seraphin
Studium der Dramaturgie, Komparatistik und Kunstgeschichte an der Theaterakademie August Everding und der LMU in München sowie an der Kyonggi Uni Seoul (Südkorea). Gründerin des NMT* Netzwerk Münchner Theatertexter*innen. Als Dramaturgin und Autorin in München und Salzburg tätig.

Renate Spannig
Sozialpädagogin, Sozialraumentwicklerin, Referentin der Geschäftsleitung bei der Caritas München. Mitglied Bezirksausschuss Laim, Beauftragte für Gleichberechtigung, Beauftragte für Menschen mit Behinderung und für Inklusion, Bündnis 90/Die Grünen. Mitbegründerin und Sprecherin der Initiative Maria 2.0 München, https://maria2.0muenchen.de/.
Aufgewachsen im katholisch geprägten Amberg engagierte ich mich schon früh in der paritätisch organisierten kath. Jugendarbeit und setzte mich mit der „Lila Stola Aktion“ in den 80ziger Jahren für Gleichberechtigung in der Kirche ein.

Dr. Eiman Tahir
Dr. med. Eiman Tahir ist Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sie ist in Khartoum, der Hauptstadt des Sudan, geboren und aufgewachsen. Mit 6 Jahren, als sie ihrer Großmutter bei einer Geburt assistierte, entschied sie sich, Frauenärztin zu werden. In ihrer Familie waren vier Frauen Hebammen.
Dr. Tahir hat an der Freien Universität zu Berlin Medizin studiert und 2002 an der Charité zum Thema Komplikation bei der "Female Genital Mutilation im Sudan" promoviert. Ihre Facharztprüfung legte sie 2007 vor der Bayerischen Landesärztekammer, München ab.
Seit 2011 ist Dr. Tahir niedergelassene Gynäkologin in München. Zu ihren Patientinnen zählen viele Frauen mit migrantischen Wurzel, die unter den Folgen ihrer Beschneidung leiden.

Dr. Corina Toledo
Gründerin und 1. Vorstandsvorsitzende von frau-kunst-politik e.V. Geboren in Chile und mit 22 Jahren nach Venezuela ausgewandert, wo sie acht Jahre lebte und arbeitete. Begann in Chile das Studiums der Physik und Mathematik und studierte dann in München Politikwissenschaft.
Sie promovierte in Augsburg über die unterschiedlichen politischen Positionen und Rollen von Frauen während der chilenischen Militärdiktatur. Schon als Schülerin engagierte sich die überzeugte Aktivistin für ein Leben in Frieden und Würde. In München war sie im Vorstand des Vereins „Mütter gegen Atomkraft“ und in diversen anderen Organisationen tätig. Sie hat den Verein "OneBillionRising" München mitgegründet und später den Verein „frau-kunst-politik“, dessen 1. Vorstandsvorsitzende sie heute ist. Ihr konstantes Engagement zielt auf die Verwirklichung der Gleichheit und Geschlechtergerechtigkeit für Mädchen und Frauen, insbesondere für Migrantinnen.

Dora Ileana Torres
Studium am Konservatorium Alejandro García Caturla und an der Escuela Nacional de Arte in Havanna mit Abschluss als Lehrerin für Klavier und Musiktheorie. Studium am Instituto Superior de Arte de Cuba mit Abschluss als Musikwissenschaftlerin. Tätigkeit als Klavierlehrerin und Musiktheorielehrerin an verschiedenen Konservatorien. In München tätig seit 2003 als Leiterin für drei Projekte im Freies Musik Zentrum: Piano Cubano, Wir singen auf Spanisch und Musica cubana: Salsa, Rumba, Son.
Auftritte als Pianistin und Sängerin bei zahlreichen Projekten.

Miriel Cutiños Torres
Ihre Ausbildung als Pianistin begann 1992 an der Musikschule „Manuel Saumell“. Dort nahm sie am Kompositionswettbewerb für Schüler teil und wurde zwei Mal mit dem zweiten Preis und einmal mit dem großen Preis ausgezeichnet. Nach der Aufnahmeprüfung studierte sie für ein Jahr im Konservatorium „ENA“ Escuela Nacional de Arte“, danach Klavier, Komposition und Musikerziehung. Zurück in München war sie tätig als Klavierlehrerin. Ihre Musik-Kompositionen zeichnen sich durch die Einflüsse der vielseitigen Musik aus ihrer Heimat Kuba und ihre ausgeprägte musikalische Sprache aus.

Marta Veltri
Sie hat eine große Liebe und Leidenschaft für Theater, Film und Fernsehen. „Ich halte Gewalt gegen Frauen für eine der abscheulichsten Demonstrationen männlicher Machtlosigkeit. Diejenigen, die nicht reden können oder wollen, benutzen ihre Fäuste oder was auch immer. Es ist eine grenzenlose Schande, eine der schlimmsten Geißeln unserer Gesellschaft, für die es keine Entschuldigung geben darf. Und die nicht in Vergessenheit geraten dürfen."
Tina Tamar Weidemann
Ich bin 1993 geboren und habe von 2011 bis 2017 an der Universität in Bamberg Germanistik studiert. Während des Studiums habe ich mich im Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft engagiert und bis 2020 zeitweise auch in der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Bamberg.
Seit Anfang 2020 arbeite ich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Judaistik und bin dort vor allem für die Themen Kultur, Gesellschaft und Religion im modernen Staat Israel und für das Lesen und Übersetzen hebräischer Grabsteininschriften zuständig sowie für die Betreuung studentischer Projekte zu jüdischen Landfriedhöfen in Franken.

Annette Wermuth
Annette Wermuth, Jahrgang 1975, verheiratet, Mutter von zwei Söhnen. Abschluss als Diplom-Handelslehrerin an der LMU München, Berufsschullehrerin für Wirtschaft und Katholische Religionslehre, 12 Jahre Lehrtätigkeit an der LMU am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts, Weiterbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, Spezialgebiet Sexualtherapie.

Jermabelle Westner
Geboren in Manila (Philippinen) und aufgewachsen in Deutschland. Ausbildung zur Krankenpflegerin. Begründerin der gemeinnützigen Organisation Mutalong-hilfreich. 2021 Gewinnerin Der COSMOPOLITAN #supportHer-Award, München.

Rina Zimmering
Geboren in Dresden. Nach ihrem Abitur folgten verschiedene Praktika bei Film- und Fernsehproduktionsfirmen in München. Als freie Kamerafrau tätig. Studium an der Münchner Hochschule für Film und TV. Freischaffende Kamerafrau, Tonmeisterin und Editorin div. Hochschulproduktionen in München.

München
Aktion im Zeitraum
10.09. - 18.11.23
Aktion Rote Schuhe
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Workshop mit Mal-Aktion „Rote Schuhe“


Samstag, 11. November 2023, 14 – 19 Uhr
Bellevue di Monaco
Müllerstraße 2-6
München


Aktion Rote Schuhe - Kunstinstallation
Teil 1 bis Teil 3
 
Die Rote-Schuhe-Kunstinstallation ist ein internationales Kunstprojekt von der mexikanischen Künstlerin und Autorin, Elina Chauvet.
Sie entwickelte die „Aktion Rote Schuhe“ in Gedenken an Femizide mit der Einladung, dass die Teilnehmenden und Passanten kleine Zettel mit eigenen Gedanken in die Schuhe stecken! 
 
Elina Chauvet hat diese "zapatos-rojos-Kunstinstallation" als ein Prozess, der aus drei Teile besteht, entwickelt:
 
1. Teil:  SCHUHE SPENDENAUFRUF
Die Schuhe können ab sofort, bis zum 10.11.2023, an den nachfolgend genannten Abgabeorten, abgegeben werden! Für die gespendeten Schuhe stehen Kartons/Boxen bereit.
 
Die vier Abgabeorte in München sind: 
 
·       Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2-6
·
       EineWelthaus, Schwanthalerstr. 80
·
       Mohr-Villa Freimann, Situlist. 75
·
       Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
 
2. Teil: MAL-AKTION - Workshop 
 
Datum: Samstag 11. November 2023
Uhrzeit: 14 - 19 Uhr 
Ort: Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2-6
 
Dem Konzept gemäß sollen die gespendeten Schuhe mit allen Teilnehmenden gemeinsam rot bemalt werden, unabhängig davon, ob sie Schuhe gespendet haben oder nicht.
Während dieses aktiven und integrativen Prozesses werden Informationen über die Motivation der Künstlerin Elina Chauvet vermittelt, warum sie diese  "zapatos-rojos-Kunstinstallation" ins Leben gerufen hat. Ebenso werden einige Bilder bzw. Beispiele bisheriger “zapatos-rojos-Kunstinstallationen” gezeigt, die immer wieder in unterschiedlichen Ländern ausgestellt werden.
Unsere Kolleginnen, Valentina Fazio und Mitwikende vom Migrationsbeirat werden zusätzlich Informationen über die Ursache und diverse Faktoren, die eine Rolle spielen, warum der Terrorismus gegen Mädchen und Frauen schlimmer als jemals zuvor ist, also Mädchen und Frauen mehr denn je unterschiedlichen Formen von Gewalt ausgesetzt sind. 
 
3. Teil: Aufstellung bei der Solidaritätsaktion
 
Datum: Samstag 18. November 2023
Uhrzeit: 17 - 19 Uhr 
Ort: Max-Joseph-Platz, vor der Oper
 
Moderation: Malika Kilgus, Vorstand im Verein / Valentina Fazio, aktives Mitglied im Verein  
Musik: Drumadama, Trommelgruppe (ehrenamtliche Darbietung)
 
Die Aufstellung der roten Schuhe als dritter Teil, findet im Rahmen der Solidaritätsaktion 2023 vom frau-kunst-politik e.V. seinen Abschluß.
 
Leitung und Moderation: Valentina Fazio, aktives Mitglied im Verein frau-kunst-politik e.V.,
valentina.fazio@frau-kunst-politik.de  
 
Anmeldung erwünscht unter: anmeldung@frau-kunst-politik.de
 
Veranstaltende: Die "zapatos-rojos-Kunstinstallation" wird vom frau-kunst-politik e.V. in Kooperation mit Migrationsbeirat München organisiert und durchgeführt.



Zur Künstlerin: ELINA CHAUVET, Visuelle Künstlerin, SEMBLANZA
Elina Chauvet (1959) wurde in Casas Grandes Chihuahua, Mexiko, geboren.


Nach ihrem Abschluss in Architektur an der Universidad Autónoma de Ciudad Juárez absolvierte sie mehrere Kurse in verschiedenen Disziplinen der zeitgenössischen Kunst bei Meistern aus den Vereinigten Staaten und Kanada. In Mexiko nahm sie an zahlreichen Workshops mit bekannten Meistern teil, wie z. B.: Luis Nishizawa, Luis Felipe Ortega und Miguel Castro Leñero.

Ihr künstlerischer Prozess dreht sich um Kunstaktivismus und Feminismus, in dessen Rahmen sie soziale Prozesse und Gewalt gegen Frauen untersucht und erforscht. Sie hatte mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen und hat an Messen in Mexiko, Südamerika, den Vereinigten Staaten und Europa teilgenommen. Sie hat an der 12. Mercosur-Biennale in Brasilien teilgenommen.

Schöpferin der öffentlichen Kunstinstallation "Zapatos Rojos", einem 2009 in Ciudad Juárez initiierten kollaborativen Kunstprojekt, das ihr repräsentativstes Werk ist, das in Mexiko und in verschiedenen Ländern wie Italien, Norwegen, Argentinien, Chile, Paraguay, Spanien, Ecuador, den Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien und Benin-Afrika wiederholt wurde.

Red Shoes'' ist ein internationales Symbol, ein Projekt, das die Gewaltlosigkeit gegen Frauen fördert. Elina lebt und arbeitet derzeit in Mazatlán, Sinaloa, Mexiko.

ÜBER DIE KÜNSTLERIN

Meine Arbeit ist eine Alchemie, die nie endet. Das Experimentieren ist für mich grundlegend und Teil meiner Entwicklung als Künstlerin. Ich kann mich weder auf eine einzige Technik noch auf einen einzigen Stil festlegen, da meine Leidenschaft und Unruhe für das Neue immer präsent sind. Ich mag das Unendliche, das Unabschließbare, es gibt nie ein letztes Wort, denn die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Kunst ist eine Welt für sich und in meiner künstlerischen Sprache, von außen betrachtet, ist es das, was mich definiert, nicht ich selbst; das Thema meiner Arbeit hat mich gewählt, nicht ich es. Das Sprechen über Gewalt wurde mir in die Wiege gelegt, mich gegen sie und Ungerechtigkeit aufzulehnen, scheint mir meiner Existenz als Künstlerin einen Sinn zu geben. Ich kann mich nicht als Künstlerin begreifen ohne die Worte Widerstand und Ungehorsam gegenüber dem, was etabliert oder aufgezwungen ist. elinachauvet@gmail.com © Copyright 2021 - Elina Chauvet



Wir danke unseren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner:

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München
Max-Joseph-Platz
Sa. 18.11.2023
17 - 19 Uhr
Solidaritätsaktion

Aktionswochen gegen Gewalt

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Solidaritätsaktion

im Rahmen der internationalen Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und Nonbinären im November 2023
#niunamenos #Bewusstseinsbildung #Sichtbarkeit von frauenfeindlichen Strukturen #migrantischer Feminismus

Samstag, 18. November 2023, 17 – 19 Uhr
Max-Joseph-Platz, München

Anmeldungen erwünscht:

Moderation: Malika Kilgus (Deutschland) / Valentina Fazio
Redebeiträge: Verena Dietl (Deutschland), Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München

eine männliche Perspektive: Heroes, München
Grußwort von der Bewegung Maria 2.0 München: Katrin Richthofer (Deutschland) und
Sr. Susanne Schneider (OrdensFrauen für MenschenWürde, Deutschland)




Aktion Rote Schuhe

Valentina Fazio (Italien-Deutschland)

Performance und Installation

Kathrin Knœpfle (Philippinen-Deutschland)

Musik

DRUMADAMA
(ehrenamtliche Darbietung)

Gefördert durch Landeshauptstadt München Kulturreferat

Unsere weiteren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner:
Migrationsbeirat, Bellevue di Monaco, Mohr-Villa, Seidlvilla, EinWeltHaus

München
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1B
Do. 16.11.2023
Kreativer Workshop

Diversität – Antirassismus – Integration

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Diversity – Antirassismus – Integration

Kreativer Workshop


Donnerstag, 16. November 2023, 18.30 – 21.30 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, 80802 München

Referentinnen: Dr. Corina Toledo (Chile-Deutschland) und
Marie-Jules Mimbang (Kamerun-Deutschland)

“Ni las mujeres ni la tierra somos territorios de conquista” „Weder Frauen noch das Land sind Territorium zum Erobern“.


Anmeldungen erwünscht:

In diesem Sinne werden wir über die unterschiedlichen Faktoren reflektieren, die auf institutioneller, religiöser oder generell gesellschaftlicher Ebene Mädchen und Frauen in ihren mentalen Dispositionen formen, gar determinieren.

Seit der gewaltsamen spanischen Invasion gilt das Bild der exotischen, sexuell freizügigen Frau, der kräuter-kundigen Hexe, der kriegerischen Amazone oder das der tugendhaften Jungfrau. Dies führte zur systema-tischen Institutionalisierung ihrer Diskriminierung und Unterdrückung bis hin zur Entmenschlichung.

Wir werden auf die Kolonialgeschichte, koloniale Einflüsse und christliche Ideologien eingehen und deren Auswirkungen auf die Gendervielfalt und das vielfältige Genderverständnis im Globalen Süden untersuchen.

„Ich wünsche mir, dass weiße Feministinnen genauso empört sind über den Rassismus, den Schwarze Frauen und Women of Color erleben, wie über patriarchale Strukturen.“
(Tupoka Ogette, Rassismus-Expertin, Aktivistin, Autorin)

Wir werden Antworten auf folgende Fragen suchen:

  • Worüber sollten wir miteinander sprechen?
  • Was sollten wir neu zusammen denken?
  • Was sollten wir voneinander lernen?
Da Kunst als Widerstand ein fundamentales Element für die Feministinnen geworden ist, werden wir anschließend das Gehörte und Gelernte mittels Pinsel und Farbe zum Ausdruck bringen.

Mal-Kenntnisse sind nicht notwendig, nur Motivation und Neugier zum Mitwirken sind wichtig.
Material wird zur Verfügung gestellt.

Gefördert durch House of Resources und MORGEN e.V., unterstützt durch Seidlvilla

München
EineWeltHaus
Schwanthalerstr.
Do. 26.10.2023
Lesung

B.v.Heesen

„Was Männer kosten“

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Boris von Heesen

„Was Männer kosten“

Lesung


Donnerstag, 26. Oktober 2023, 19.30 Uhr
EineWeltHaus München
Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Weltraum U09
Eintritt 5,00 €, ermäßigt 3,00 €



Moderation: Renate Börger Lesung von: Boris von Heesen


Anmeldungen erwünscht:


Zum Vorlesungsthema: Was kostet das Patriarchat dieses Land? 63 Milliarden Euro jedes Jahr, mindestens.

Diese Zahl errechnet der Wirtschaftswissenschaftler und Männerberater Boris von Heesen in seinem Buch „Was Männer kosten – Der hohe Preis des Patriarchats“. Damit erweitert er die Diskussion um das Patriarchat erstmals um eine ökonomische Dimension.

Ein Gefängnisaufenthalt kostet 130 € am Tag, 94% der Häftlinge sind Männer. Eine Polizeistunde belastet die öffentlichen Kassen mit knapp 60 €. Jedes Jahr müssen 2,5 Millionen Polizeistunden bezahlt werden, um gewaltbereite männliche Fans bei Fußballspielen voreinander zu schützen. Männer verursachen doppelt so viele Verkehrsunfälle wie Frauen und geraten viermal häufiger in den Strudel illegaler Drogen. Sie begehen fast 90% der schweren Diebstähle und knapp 77% aller Wirtschaftsstraftaten.

Diese Zahlen stehen für die unbeleuchtete Seite des Patriarchats. Die Quelle für dieses dramatische Ungleichgewicht ist die gleiche, die Männer auf der anderen Seite der Medaille strukturell bevorzugt und in Parlamente und Führungspositionen spült: Rollenstereotype und Geschlechterklischees. Männer sollen stark sein, sich durchsetzen und ihre Gefühle unterdrücken. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „Sei kein Weichei!“ oder „Reiß dich zusammen, du Warmduscher“. Noch heute prägen solche Sprüche die Lebenswelten von Jungen.

Von Heesen wirft einen tiefen Blick in die gesellschaftlichen und statistisch von Männern dominierten Schattenwelten: Gewalt, Straftaten, Verkehrsunfälle, Sucht, Suizide, Diskriminierung, Sexismus, Extremismus, etc. Boris von Heesen zeigt wege auf, das es nur gelingen wird,, wenn wir Brücken zwischen den Geschlechtern bauen, wenn Männer und Frauen sich aufeinander zubewegen, gemeinsam gestalten und zusammen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft kämpfen.   Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschafter mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema.



Veranstaltende: EineWeltHaus München e.V. in Kooperation mit Frau-Kunst-Politik e.V. https://www.einewelthaus.de/events/boris-von-heesen-was-maenner-kosten-der-hohe-preis-des-patriarchats/

Unterstützt von der Landeshauptstadt München Kulturreferat


München
Mohrvilla
Situlistraße 75
Mi. 11.10.2023
Vortrag

VULVA

in der Kunst

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Die Darstellung der Vulva in der Kunst der Renaissance bis heute

Unter besonderer Berücksichtigung der Künstlerinnen

Vortrag


Mittwoch, 11. Oktober 2023, 19 Uhr
Mohr-Villa, Dachstudio, Situlistraße 75, München-Freimann (U6)
Eintritt frei, auf Spendenbasis


Referentin: Dr. Carola Muysers, (*27.12.1960)
Kunsthistorikerin, Inhaberin der Agentur "Bees & Butterflies" für kreative Unternehmen, Berlin. Autorin, Kuratorin, Beraterin (insbes. Teambuilding) und Expertin für Online-Marketing.

Moderation: Selen Gürler, frau-kunst-politik e.V.



Anmeldungen erwünscht:



Zum Vortragsthema: Die Vulva ist ein zentrales Körperorgan und  umfasst 1/4 des gesamten weiblichen Körpers. Sie ist für unsere Gesundheit, unsere Lust und unsere Fortpflanzung verantwortlich. In der öffentlichen Meinung wird die Vulva tabuisiert, geschmäht, missverstanden oder  mit falschen Schmeicheleien etikettiert.  In der Realität geschieht noch viel Schlimmeres!
 
In ihrem Vortrag nimmt Dr. Carola Muysers die Darstellung der Vulva in der Kunst von der Renaissance bis heute unter die Lupe. Sie zeigt auf, dass die Vulva immer wieder in visuell verschlüsselten Varianten dargestellt wurde. Bis Gustave Courbet das Tabu brach und "den Ursprung der Welt" 1866 ganz offen malte.  Seit jeher sind Künstlerinnen und Künstler vom Vulva-Thema fasziniert. Doch während die männlichen Kunstschaffenden den Fokus auf eine möglichst "anziehende Abbildung" richteten, machten die kunstschaffenden Frauen die Vulva "erlebbar" und "spürbar".  Das ist bis heute so geblieben und liegt in der Natur der Sache.
 
Das Bild der Vulva ist nicht die Vulva an sich! Erkennen wir die Vulva im Bild, gewinnen wir eine winzige Idee vom Leben und der Welt.
 
Quelle: Dr. Carola Muysers, Agentur Bees & Butterflies, Gitschiner Str. 61, 10969 Berlin, Email: m@beesandbutterflies.de, Tel.: 030-31568803


Veranstalter: Mohr-Villa, Freimann
Aktuelle Infos unter: www.mohr-villa.de

München
Amerikahaus
Donnerstag, 14.09.2023
Film+Gespräch
(in zwei Sprachen)
Mi país imaginario
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Film+Gespräch

Mi país imaginario


Donnerstag, 14. September 2023, 19.00 - 21.30 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, München
Eintritt frei
 



Wichtiger Beitrag zum Verständnis und im Gedenken an den blutigen Militärputsch in Chile, der sich zum 50. Mal jährt!
 
Film und Gesprächsrunde
„Mi país imaginario – Das Land meiner Träume“
 
Veranstaltungsreihe auf Spanisch mit Simultanübersetzung auf Deutsch
Film: CL 2022, 83 Min, DCP, FSK: k. A., span. OmU, Regie: Patricio Guzmán
 
Donnerstag, 14. September 2023, 19.00 - 21.30 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, München
Eintritt frei
 
Anmeldung erwünscht unter:
https://eveeno.com/Mipaisimaginerio
 
Direkt an die Filmvorführung schloss eine Diskussion an, über die Folgen der Polizeigewalt während der Proteste und der aktuellen Situation in Chile.
 
Moderation: Juan Botía Mena, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur für Romanische Literaturwissenschaft der Universität Augsburg (Iberoromania)
 
Teilnehmende der Gesprächsrunde: Patricio Guzmán, Regisseur (online zugeschaltet), Nicole Kramm, chilenische Journalistin, Filmprotagonistin und Aktivistin zum Thema Polizeigewalt
 
Veranstaltende: Petra Kelly Stiftung e.V. München, in Kooperation mit Amerikahaus München, frau-kunst-politik e.V. und RealFictionfilme.de
Zum Film: Im Oktober 2019 führte die Erhöhung der Tarifpreise der U-Bahn Santiagos Chile zu heftigen sozialen Protesten. Dies war eigentlich der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Die Massendemonstrationen machten mehr die Grenzen dessen sichtbar, was die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr tolerieren wollten und konnten. Das war das Erbe einer blutrünstigen Diktatur. Dieser Prozess hat selbst Patricio Guzmán überrascht. Angesiedelt zwischen Reportage und Reflexion, legt Guzmán mit DAS LAND MEINER TRÄUME einen Film zwischen Aufbruch und Hoffnung vor. Zwischen gesellschaftlicher Analyse und hoffnungsvollen Forderungen entsteht das Bild einer demokratischen Bewegung, die einen echten Wandel Wirklichkeit werden lässt.
Trailer des Films: www.realfictionfilme.de/mi-pais-imaginario-das-land-meiner-traeume.html
 
 
Kooperationspartner/innen:
Unbekannt           Unbekannt         Unbekannt
___________________________________________________________
Spanische Version:
Mi país imaginario - The Land of My Dreams.
 
CL 2022, 83 min, DCP, FSK: n/a, español. A., span. OmU
Director: Patricio Guzmán
Ciclo en español con traducción simultánea al alemán.
En octubre de 2019, el aumento de la tarifa del metro de Santiago de Chile provocó feroces protestas sociales. Esta fue, en realidad, la gota que colmó el vaso. Las manifestaciones masivas hicieron más visibles los límites de lo que la mayoría de la población no quería y no podía seguir tolerando, a saber, un sistema político y un modelo económico extremadamente discriminatorios, injustos y con muchos mecanismos de exclusión. Era la herencia de una dictadura sanguinaria.
Las manifestaciones masivas fueron iniciadas primero por los jóvenes y seguidas por muchas organizaciones de mujeres. La poblacion quería finalmente un sistema educativo y sanitario más justo e equitativo, y una nueva constitución.
Este proceso sorprendió incluso a Patricio Guzmán, que no esperaba esta forma de activismo colectivo. Situado entre el reportaje y la reflexión, Guzmán presenta con LA TIERRA DE MIS SUEÑOS una película entre despertar y esperanza. Acompaña las manifestaciones en las calles, documenta la violencia policial y deja que los participantes den su opinión en las entrevistas. Entre el análisis social y la reivindicación esperanzada, emerge el retrato de un movimiento democrático.
Aquí puedes ver el trailer de la película.
Después de la proyección habrá un debate sobre la situación actual en Chile y las consecuencias de la violencia policial durante las protestas.
Evento híbrido
En la ponencia participaran en presencia y online:
·        Patricio Guzmán (en línea): Director
·        Nicole Kramm, periodista chilena, protagonista de la película y activista contra la violencia policial
Moderación: Juan Botía Mena, Universidad Augsburg
Kooperationspartner/innen:
Unbekannt           Unbekannt         Unbekannt
 
 
Unbekannt
 
Bildquellen: RealFiction Filmverleih. All rights reserved.

Fotos zur Veranstaltung



München
Odeonsplatz
Sa, 19.08.2023 &
So, 20.08.2023
Zamanand Festival
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Zamanand Festival in Schwabing



Samstag, 19.08.2023 ab 16 Uhr und
Sonntag, 20.08.2023 ab 11 Uhr
 
Ludwigstraße, Odeonsplatz, Siegestor, Geschwister-Scholl-Platz, 80539 Münche
Stand: frau-kunst-politik e.V. - Stand A22, Bereich 23 /A16 (Nähe Staatsbibliothek)
 
frau-kunst-politik e.V. ist mit eigenem Stand dabei!
Unsere Künstlerinnen Corina Toledo, Vivian Timothy aus Nigeria und Shakiba Boosheri aus dem Iran, konnten viele Kunstinteressierte aber auch Interessenten für unseren Verein frau-kunst-politik e.V. zu Gesprächen und Austausch an den Stand holen! Unser fkp-Mitglieder Karin Wende und Malika Kilgus war eine angenehme Unterstützung in all dem Trubel, danke!
 
Am frau-kunst-politik-Stand konnten unsere Besucher und Interessenten tollen Kunstwerke sehen und auch shoppen! Außerdem erzählten wir gerne etwas über unsere Vereinsaktivitäten und welche Vorteile eine Mitgliedschaft und ein ehrenamtliches Engagement für Euch bereithalten!
 
Das Zamanand Festival findet zwischen Odeonsplatz und Siegestor statt und bietet jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Großen und die Kleinen und für alle anderen auch!!!
 
Die Idee von Zamanand ist es, der gesamten Stadtgemeinschaft eine Plattform bzw. über zwei Tage sich selbst zu Feiern und bei dieser Gelegenheit seinen Nachbarn oder Nächsten im entspannten Umfeld kennen zu lernen.
 
Seid dabei, nur gemeinsam kann das jährliche Zamanand Festival zu UNSEREM Festival werden. Ganz viel weitere Informationen zum Programm und den Angeboten findet Ihr im Netz!
Wir sehen uns, bis gleich, Euer frau-kunst-politik-Team und die Künstlerinnen!
 
Eure Corina und das ganze frau-kunst-politik-Team!
Mehr Info unter:
www.frau-kunst-politik.de oder info@frau-kunst-politik.de
 
 
Programm: siehe unter: www.zamanand.de/rahmenprogramm/
 
Veranstaltende: Zamanand gUG (haftungsbeschränkt), www.zamanand.de/
Das Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München ist Mitveranstalterin. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.
 

Fotos zur Veranstaltung


München
Westpark, Seebühne
So. 23.07.2023
Fest der Kulturen
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Fest der Kulturen



Das Fest der Kulturen stand auch in diesem Jahr unter dem Motte „das Leben in allen seinen Farben genießen“! Eine bunte kulturelle Veranstaltung für die ganze Familie! Verwöhn-Programm mit lebensfroher Musik, Tanz und internationalen Spezialitäten! Kinderaktionen sorgten für extra Spaß und gute Laune für alle!
 
Sonntag, den 23.07.2023, 11.00 - 21.30 Uhr
Westpark, Wiese hinter der Seebühne, München
Eintritt frei
 
Wir, frau-kunst-politik e.V. sind auf dem FEST DER KULTUREN IM WESTPARK mit einem Infostand dabei. Neben Unterhaltung gab es auch jede Menge an Informationen und wissenswertem!
Unsere aktiven Mitglieder Malika Kilgus, Valentina Fazio und Julie Mimbang informierten gerne zu unseren Veranstaltungen, Solidaritätsaktionen und Workshops. Unser Aufruf: Seid spontan und werdet Mitglied im Verein. Unsere Jahresbeiträge sind gesellschafts-verträglich und für jeden erschwinglich! Für Ausnahmen haben wir ebenfalls eine Lösung parat, sprecht uns einfach an!
 
Auch in diesem Jahr beeindruckte das bunte Programm im Westpark, beim Fest der Kulturen mit internationalen Musik- und Tanzgruppen und vielen kulinarischen Spezialitäten. Der Infomarkt lud zum regen Austausch ein und für die Kleinsten war auf der Spielwiese auch für Unterhaltung gesorgt.
 
Wir danken für Euren regen Besuch und die vielen Gespräche mit Euch! Wir sehen uns!
 
Teilnahme mit eigenem Infostand: frau-kunst-politik e.V., www.frau-kunst-politik.de
Email:
info@frau-kunst-politik.de
 
Veranstaltende: Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München, Sendlinger Straße 1, 80331 München, Telefon: (089) 233 -92 558, migrationsbeirat@muenchen.de
 
Gefördert durch: Landeshauptstadt München


Fotos zur Veranstaltung


München
Vereinsbüro FKP
Amalienstr.71, 2. RGB
So.11.06.2023
Sommerfest 2023
Neues Vereinsbüro
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Sommerfest


frau-kunst-politik e.V. lud in das neue Büro in München-Schwabing ein. Mit zahlreichen Mitgliedern, Fördermitgliedern, Freunden und Kooperationspartner feierten wir am:
 
Sonntag, den 11. Juni 2023, ab 14 Uhr,
Amalienstraße 71, 2. RGB, in 80799 München
 
Bei strahlendem Sonnenschein mit lateinamerikanischen Rhythmen und leckere Snacks, hatten wir gemeinsam viel Spaß und eine wirklich gute Zeit!
 
Unser Dank geht an alle Mitwirkenden, Unterstützern und unseren wunderbaren Gästen!




Fotos der Veranstaltung


Musikalische Begleitung


München
Amerikahaus
Mo. 22.05.2023
Gespräch mit Claudia Barbera:
Chile nach dem Referendum
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Chile nach dem Verfassungsreferendum

Ein Gespräch mit der Künstlerin und Aktivistin Claudia Barbera (Chile)


Montag, 22. Mai 2023, 19 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München
Eintritt frei!


Gesprächspartner:
Claudia Barbera (Chile) und Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, Büro München

Grußworte von:
Dr. Markus Faltermeier, Amerikahaus München und frau-kunst-politik e.V.
Bildquelle: Claudia Barbera


In unserer Gesprächsrunde diskutieren wir mit der chilenischen Künstlerin und Aktivistin Claudia Barbera, was die politischen Entwicklungen in Chile für die junge Generation bedeutet, wie der Kampf um mehr Gerechtigkeit – insbesondere auch für Frauen – weitergehen kann, und welche Rolle Kunst in diesem Prozess spielen kann.

Zum Hintergrund: 2019 war für die chilenische Zivilbevölkerung ein Jahr der Hoffnung – nahezu 80% stimmten für eine neue Verfassung. Chile sollte zu einem Sozialstaat werden, der Frauenrechte und Umweltschutz fördert, die indigenen Völker legitimiert und für Allgemeinwohl sorgt. Doch 2022 stimmte eine knappe Mehrheit gegen die neue Verfassung, was gerade für viele junge, politisch aktive Chilenen eine große Enttäuschung war.

Hinweis: Ausgewählte Kunstwerke von Claudia Barbera sind noch bis Samstag, 20. Mai 2023 in der Ausstellung „Putas Vírgenes“ im Amerikahaus München, zu sehen.

Veranstalter:
Amerikahaus München, Dr. Markus Faltermeier
In Kooperation mit:
frau-kunst-politik e.V., Dr. Corina Toledo und der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, Büro München


Flyer zur Veranstaltung


München
Amerikahaus
Di. 02.05.2023
Interview und Diskussion
#niunamenos
Der gefährliche Kampf um Frauenrechte
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#niunamenos
– der gefährliche Kampf um Frauenrechte

Live-Interview mit Publikumsdiskussion


Dienstag, 02. Mai 2023, 19 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Eintritt frei!
Referentin:
Ana Correa, Kollektiv #niunamenos

Moderation: Prof. Ursula Prutsch, Lateinamerikaexpertin am Amerika-Institut der LMU München

Grußworte: Dr. Markus Faltermeier, Stiftung Bayerisches Amerikahaus und Dr. Corina Toledo, frau-kunst-politik e.V.
Ana Correa (Argentinien)

Musik: Dora Ileana Torres,
Miriel Cutiños Torres (Kuba-Deutschland)

Der Hashtag #niunamenos verbreitete sich wie ein Lauffeuer in ganz Lateinamerika und in vielen anderen Ländern. Die Massendemonstrationen waren ein massiver Aufschrei gegen Gewalt an Mädchen und Frauen, eine Reaktion auf die geschlechtsspezifische Tötung von jungen Mädchen und Müttern. Diese Verbrechen wurden und werden nicht selten von den eigenen (oder Ex-) Partnern begangen, was heute als Femizide anerkannt wird.
Letztes Jahr im März bekam Frau Correa mit anderen Aktivistinnen von der Außenministerin Annalena Baerbock den UNIDAS-Preis verliehen. Bei der Verleihung sagte Frau Baerbock, „dass wir, wenn wir zusammenstehen, viel mehr erreichen können, als wenn wir alleine
kämpfen. Das ist der Geist, für den unser Netzwerk steht: Vereint - Unidas!“.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir zur Stärkung der Rechte von Frauen beitragen, insbesondere die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Entscheidungen. Besonders wichtig ist es eine breite Öffentlichkeit für diese globalen Probleme zu sensibilisieren.

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus und Verein frau-kunst-politik e.V.

Gefördert durch die Landeshauptstadt München Sozialreferat.
Mit Unterstützung der: Petra Kelly Stiftung


Flyer zur Veranstaltung


Fotos zur Veranstaltung im Amerikahaus vom 02. Mai 2023


Musikalische Begleitung



Fotos zur Veranstaltung in Augsburg vom 04.05.2023


München
Amerikahaus
Do. 27.04.2023
Podiumsdiskussion

Interreligiöser Frauendialog

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Interreligiöser Frauendialog

Podiumsdiskussion


Donnerstag, 27. April 2023, 18.30 – 21 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Moderation: Emerita Prof. Dr. Renate Jost (Deutschland), Feministische Theologie/Genderforschung - Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Referentinnen: Renate Spannig (Deutschland), Bewegung Maria 2.0 München, Nermina Idriz (Bosnien-Deutschland), Diplom-Sozialpädagogin, Bildungsreferentin der Islamischen Gemeinde Penzberg, Annette Wermuth (Deutschland), Katholisch-Theologische Fakultät, LMU, Mina Ahadi (Iran-Österreich), Atheistin und Feministin, Gründerin des Zentralrats der Ex-Muslime, Tina Tamar Weidemann (Deutschland), Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften, Judaistik an der Universität Bamberg

Musik: Marliese Glück (Deutschland) und Chrisa Lazariotou (Griechenland-Deutschland)
Die Wahrnehmung und die Position der Frau ist in den großen monotheistischen Weltreligionen auch heute noch äußerst problematisch. Beispielsweise ist die in den USA nun deutlich erschwerte Option einer Abtreibung, unter anderem auf den erzkonservativen christlichen Dogmatismus zurückzuführen. Auch in Lateinamerika prägt der christliche Diskurs das Bild der Frau.

In einer Podiumsdiskussion wollen wir diesen Diskurs näher analysieren und untersuchen, wie das Verhältnis von Christentum und Frauenbild sich in der deutschen und europäischen Gesellschaft entwickelt hat.

Der Interreligiöse Frauendialog wurde von Frau Dr. Corina Toledo erstmalig 2016 im Rahmen des Hohen Friedensfestes und der Ausstellung „Wahrnehmung von Frauen“ in Augsburg, ins Leben gerufen und ist dort inzwischen eine Tradition!

Wir laden Expertinnen aus den drei wichtigsten Weltreligionen, Judentum, Christentum und Islam ein, sich mit Respekt und auf Augenhöhe über Glaubensfragen in der religiösen Praxis auszutauschen. Die Diskurse führen über die Sichtweisen auf die jeweils weiblichen Figuren am Beispiel der Heiligen Maria als Mutter Jesu und Jungfrau, wie auch über die traditionell, institutionell organisierte Unterordnung der Frau innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft Torah, Bibel und Koran.

Wie gehen die Weltreligionen mit neuzeitlichen Thematiken der Geschlechterordnung, Sexualität, Homosexualität und Diversität im Zusammenhang mit den „Heiligen Texten“ um?
Sind diese auslegungsfähig?

Wie stehen die Referentinnen zum politischen Feminismus, zu den feministischen Forderungen nach fundamentalen Veränderungen?
Die evangelische Theologin Petra Bosse-Huber sagt dazu: „Der Kampf um Emanzipation findet heute nicht zwischen Männern und Frauen statt, sondern zwischen modernen und erzkonservativen Menschen!“

Wichtig ist die Einbeziehung der verschiedenen Zielgruppen und Organisationen wie christlichen Verbänden, muslimischen Verbänden und Gemeinschaften, Kirchen, Frauenorganisationen und Universitäten.

Gefördert durch Migrationsbeirat München, in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus


Flyer zur Veranstaltung

München-Freimann
Mohrvilla
Do. 20.04.2023
Kreativer Workshop

Frauen und Kosmopolitismus

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Frauen und Kosmopolitismus

Meine ausländischen Eltern, meine deutschen Kinder, meine internationale Identität


Donnerstag, 20. April 2023 von 19 – 20.30 Uhr
Mohr-Villa Freimann, Situlistraße 75, 80939 München

Referentin: Johanna Mamali Panagiotou (Kosmopolitin), M.A. Geistes-, Kultur-, Sozialwissenschaften, Promotion über „Frauen, Macht und Trauma im Kalten Krieg: Biografien vor und hinter dem Eisernen Vorhang (1947−1953)“

Maltrainerin: Dr. Corina Toledo (Chile-Deutschland)
Weltbürgerinnen, Internationalistinnen oder Kosmopolitinnen sind Frauen, die jede Form von Nationalismus ablehnen, sich in mehreren Kulturen selbstverständlich bewegen, sich der gesamten Menschheit verbunden fühlen und über eine globalisierende Identität verfügen. Der Verein frau-kunst-politik e.V. mag die einzige Initiative in der Bundesrepublik sein, die diesen Frauen eine Stimme verleiht.

Die Initiatorin dieser Bewegung in München erklärt zum ersten Mal, was es heißt, in aller Welt zuhause zu sein. Mit ihrem Vortrag weist sie auf Menschen hin, die sich nicht einer Nation oder einem Land/Staat zugehörig fühlen und auch nicht zwangsweise irgendwohin gehören möchten. Bei ihnen ist das „nationale“ Bewusstsein nicht vorhanden – auch wenn sie durchaus das Land, in dem sie leben, respektieren und ihre anderswo liegenden kulturellen und familiären Wurzeln schätzen. Für sie spielt die nationale/kulturelle Zugehörigkeit eine untergeordnete Rolle und ist keinesfalls ein Dauerzustand.

In einem Land, in dem es die klar getrennten Kategorien „Deutsche“ und „Ausländer“ gibt, ist diese Sensibilisierungsarbeit schwer. Eine Gruppe von Frauen in München wagt dennoch den Schritt, zu revoltieren, ihre Stimme zu erheben und zu erklären, warum sie Fragen wie: „Ja, aber woher kommst Du ursprünglich?“ oder „Fahren Sie in den Sommerferien nach Hause?“, nicht mehr beantworten möchten.

Da Kunst als Widerstand ein fundamentales Element für die Feministinnen geworden ist, werden wir anschließend das Gehörte und Gelernte mit Pinsel und Farbe zum Ausdruck bringen.

Gefördert durch House of Resources und MORGEN e.V. und Mohr-Villa Freimann

München
Pixelraum2
Mo. 27.03.2023
Kunst-Workshop
Frauenrechte, Intersektionalität, Rassismus
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Frauenrechte, Intersektionalität, Rassismus

Kunst-Workshop


Montag, 27. März 2023, 16 – 18 Uhr
Pixelraum2, Rosental 16, 80331 München

Veranstalter: Amnesty International Deutschland e.V.,
Gruppe für Frauenrechte München

Referentin: Marie-Jules Mimbang (Deutschland-Kamerun)

In dem Workshop sprechen wir über theoretische Ansätze zu Frauenrechten, Intersektionalität (Gleichzeitigkeit verschiedener Formen von Diskriminierung gegenüber einer Person) und Rassismus, und bringen mithilfe der Kunst unsere eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse zum Ausdruck. Abschließend besteht die Möglichkeit, gemeinsam die Ergebnisse zu betrachten und sich darüber auszutauschen.

Das Angebot richtet sich an (junge) Erwachsene und ist für von Diskriminierung betroffene und nicht-betroffene Menschen geeignet. Es sind keine Malkenntnisse notwendig, lediglich Motivation.

Die Malutensilien werden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

BITTE BEACHTEN! Anmeldeschluss ist Freitag, 24.03.2023 Anmeldung unter: frauenrechte@amnesty-muenchen.de Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Der Workshop findet im Rahmen der interaktiven Ausstellung „Frauenrechte & Rassismus“ statt
(25. - 28.03.2023, PIXEL2).

Weitere Informationen zum Workshop und zur Ausstellung gibt es unter:
www.instagram.com/amnesty_frauenrechte_muc


München
Kulturzentrum Giesinger Bahnhof
Sa. 25.03.2023
Podiumsdiskussion und Filmwerkstatt
Tracing mothers lines
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TRACING MOTHERS LINES

Gespräch und Filmwerkstatt zum Verhältnis von Familie, Trauma, Migration und Körper


Samstag, 25. März 2023, 17 Uhr
Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München

Veranstalterin: Kathrin Knöpfle (Philippinen-Deutschland)
in Kooperation mit frau-kunst-politik e.V. und Matulong-hilfreich e.V.

Filmwerkstatt
Regie und Ton: Annika Sehn (Deutschland)
Kamera: Rina Zimmering (Deutschland)

Podiumsdiskussion
Moderation: Theresa Seraphin (Deutschland), Dramaturgin
Referentinnen: Dr. Corina Toledo (Chile-Deutschland), frau-kunst-politik e.V.,
Jermabelle Westner (Philippinen- Deutschland), Gründerin und erste Vorsitzende des Vereins Matulong – hilfreich e.V.,
Yvonne Pouget (Italien-Deutschland), Choreographin, Tänzerin, Heilpraktikerin Eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie mit eigener Methode Fascial Flow

In dem diskursiven Gespräch und Filmscreening TRACING MOTHERS LINES stellt die Tänzerin und Performerin Kathrin Knöpfle ihre biographische Erfahrung als Kind einer arrangierten Ehe zwischen einer Philippina und einem Deutschen in einen gesellschaftspolitischen Kontext.

Die Podiumsdiskussion mit den Kooperationspartnern frau-kunst-politik e.V. und
Matulong – hilfreich e.V. arbeitet diverse Aspekte des Projektvorhabens „Mother Tongue“ heraus, wie

  • Bewusstseinsbildung über Identitätsfragen von Frauen mit migrantischen Wurzeln
  • Sichtbarkeit gesellschaftlicher und politischer Mechanismen und Machtstrukturen im Kontext von globalem Neo-Liberalismus und Neo-Kolonialismus
  • Sichtbarkeit von strukturellem Rassismus und Sexismus, Unterdrückung, Menschenhandel oder Abhängigkeit
  • Sichtbarkeit von körperlichen und psychischen Leiden und/oder Traumata

Ziel der Veranstaltung ist es, dem Tabuthema der arrangierten Ehen einen Raum zu geben, wie auch deren Auswirkungen auf folgende Generationen zu zeigen.

Akteurinnen aus der Kunst- und Kulturszene tauschen sich mit politischen Aktivistinnen aus und werden für trauma-therapeutisches Arbeiten sensibilisiert. Insbesondere richten wir uns an Menschen mit Migrationsbiographie oder Trauma-Erfahrungen wie auch an Personen, die sich mit feministischen Werten befassen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von #sieinspiriertmich 2023 statt.


Gefördert durch Landeshauptstadt München Kulturreferat,
unterstützt durch Kulturzentrum Giesinger Bahnhof

München
Seidlvilla
Do. 23.03.2023
Vortrag mit Diskussion
Zwischen Macht und Ohnmacht: Frauen in der Politik
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Zwischen Macht und Ohnmacht:
Frauen in der Politik

Vortrag mit Diskussion


Donnerstag, 23. März 2023, 18.30 – 21.30 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, 80802 München

Moderation: Selen Gürler (Türkei-Deutschland)


Referentin: Johanna Mamali Panagiotou (Kosmopolitin), M.A., Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin.
Sie promoviert über „Frauen, Macht und Trauma im Kalten Krieg: Biografien vor und hinter dem Eisernen Vorhang (1947−1953)“
Laut Aristoteles ist der Mensch ein politisches Lebewesen. Doch wen hat der Philosoph gemeint?

Frauen jedenfalls nicht. Sie galten seinerzeit nicht als Bürgerinnen, durften weder wählen noch gewählt werden. Ein Kontinuum in der Menschheitsgeschichte. In Deutschland wurde beispielsweise erst 1918 das Frauenwahlrecht eingeführt.

Seitdem sind Frauen unabdingbarer Bestandteil jedes politischen Prozesses. Doch über wie viel Macht verfügen sie tatsächlich? Verhalten sich Machtpolitikerinnen wohl anders?

In diesem Vortrag befassen wir uns mit dem allgegenwärtigen Phänomen der Macht im politischen Kontext und betrachten Frauen im Schema Politik-Macht abwechselnd − sowohl in der Opfer- als auch in der Täterrolle.

Musik: Mia Cerno (Slowakei-Deutschland)

Gefördert durch Migrationsbeirat München, unterstützt durch Seidlvilla

Danke an alle, die aktiv mitgewirkt haben, damit diese Veranstaltung auch erfolgreich verlaufen konnte.

Danke an alle Personen und Institutionen, die uns finanziell unterstützen, damit wir, frau-kunst-politik e.V., mit unseren Projekten zur Sichtbarmachung der Geschichten von Frauen, wie deren Wirken und Leistungen in Staat und Gesellschaft, und deren Anerkennung beitragen.

Die Referentin zeigte uns die Forschungsergebnisse von der Rolle der Frauen in der Politik. Auch hier haben das Bild und die Wahrnehmung von Frauen sich auf die Möglichkeiten von Frauen ausgewirkt, wie sie sich politisch aktiv oder passiv engagieren dürften. Und nur durch schwer erkämpfte Rechte gelang es einigen Frauen Räume in Staat und Gesellschaft zu besetzen. Mühsam konnten einige ihren Interessen zum Eingang in die Verfassung und Gesetze verhelfen. Trotz allem sind auch heute noch Männer in allen Parlamenten, im Bundestag und in den agierenden Parteien weiterhin in der Überzahl. Die Machtstrukturen in Staat und Gesellschaft wurde von den alten Männern installiert und werden bis heute praktisch hegemonisch kontrolliert.

Heute werden mehr denn je Frauen - auch im digitalen Raum anders und viel härter angegangen als Männer, teilweise auf einer sehr vulgäre und sexistische Art und Weise.
Es fehlen verbindliche Rechtsgrundlagen, um Veränderungen zu schaffen.

Video zur Veranstaltung


Fotos der Veranstaltung


München
Amerikahaus
Do. 23.03.2023
Teil 2 - Performance
„quebrando miedos – Ängste zerbrechend“
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„quebrando miedos – Ängste zerbrechend“

Teil2 – Performance zu Erfahrungen mit geschlechtsspezifischer Gewalt


Donnerstag, 23. März 2023, 19 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Künstlerin: Magda Agudelo (Kolumbien-Deutschland)

Die Performance setzt sich mit dem Thema Angst auseinander und bearbeitet diese aus der Perspektive von Frauen. Angst ist eine natürliche, menschliche Reaktion, aber sie kann auch von der Gesellschaft auferlegt werden.

Welche Ängste haben insbesondere Frauen? Ungleichheit und geschlechtsspezifische Gewalt versetzen Frauen ständig und überall in Unsicherheit und Gefahr. Es sollte möglich sein, dass Frauen frei von geschlechtsspezifischen Ängsten leben.
„quebrando miedos – Ängste zerbrechend“ kombiniert Masken, Farben, Audios, Bewegung und Musik. Die Performerin malt auf Masken eine visuelle Übersetzung von gesammelten Antworten, die Frauen auf die Frage „Wovor hast Du Angst?“ geäußert haben. Die bemalten Masken werden letztendlich nicht unberührt gelassen. Die Performance ist ein symbolischer Akt der Befreiung, der zu einer realen, notwendigen Transformation führt.

In der Performance werden Materialien (Aussagen oder visuelle Motive), die im Workshop am 12. März 2023 gesammelt wurden, integriert.

Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat, House of Resources und MORGEN e.V.,
in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus

München
Amerikahaus
Do. 16.03.2023
Kreativer Workshop mit Malaktion
Marianismus – Heilige oder Hure
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Marianismus – Heilige und Hure

Kreativer Workshop mit Malaktion


Donnerstag, 16.März 2023, 18.30 – 20.30 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Referentin: Dr. Corina Toledo (Chile-Deutschland)

Wir werden über unterschiedliche Faktoren nachdenken, die auf institutioneller, religiöser oder generell gesellschaftlicher Ebene Mädchen und Frauen in ihren mentalen Dispositionen formen, gar in ihrem Denken und Handeln determinieren.

Seit der von Gewalt geprägten spanischen Kolonialisierung Lateinamerikas hat sich das Bild der exotischen, sexuell freizügigen Frau, der kräuterkundigen Hexe, der kriegerischen Amazone oder der tugendhaften Jungfrau im kulturellen Gedächtnis verfestigt. Dies führte zur systematischen Institutionalisierung ihrer Diskriminierung und Unterdrückung bis hin zur Entmenschlichung.

Seitdem bewegen sich Frauen zwischen „Hure und Heilige“, die beide von den Männern moralisch und intellektuell als unterlegen angesehen werden.

Der “Marianismus” ist auch heute noch ein fester Bestandteil der juristischen, politischen und ökonomischen Kategorisierung von Frauen, der die Vorstellung und Interpretation des “Anderen” entscheidend prägt und die Grundlagen der Gesellschaftsordnung bildet. Darum ist die Dimension der Spiritualität in diesem Kontext sehr wichtig.

Wie die Frauenbewegungen und Feminismen bis heute versuchen, dies zu verändern, werden wir gemeinsam erarbeiten und die Erkenntnisse daraus mit Hilfe der Kunst zum Ausdruck bringen. Denn Kunst ist im Frauenwiderstand ein fundamentales Element geworden!

Mal-Kenntnisse sind nicht notwendig, nur Motivation und Neugier zum Mitwirken sind wichtig.
Material wird zur Verfügung gestellt.

Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat und
House of Resources und MORGEN e.V., in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus

München
Amerikahaus
So. 12.03.2023
# Teil 1 - Kreativer Workshop
„quebrando miedos – Ängste zerbrechend“
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„quebrando miedos – Ängste zerbrechend"

Teil 1 – Kreativer Workshop mit Erfahrungsaustausch


Sonntag, 12. März 2023, 14 – 18 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Referentin und Künstlerin: Magda Agudelo (Kolumbien-Deutschland)

Der Workshop „quebrando miedos – Ängste zerbrechend“ öffnet einen freien Raum, in dem wir uns auf unterschiedliche Art und Weise und so viel, wie jede will, über geschlechtsspezifische Ängste äußern. Es wird gezeichnet, gemalt, geschrieben und erzählt. Wir sprechen über eigene und fremde Erfahrungen mit geschlechtsspezifischer Gewalt, auch sexualisierter Gewalt und sexualisiertem Machtmissbrauch!
Einige der im Workshop gesammelten Materialien (Aussagen und visuelle Motive) werden künstlerisch bearbeitet und in die Performance „quebrando miedos – Ängste zerbrechend“ integriert.

Teil 2 – Die Performance (23.03.2023) setzt sich mit dem Thema Angst aus der Perspektive von Frauen auseinander
(siehe S.24)
Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat, House of Resources und MORGEN e.V.,
in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus

München
Sendlinger-Tor-Platz

Sa. 11.03.2023
Solidaritätsaktion

mit #bündnis8märz

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Solidaritätsaktion

im Rahmen des internationalen Weltfrauentages und #bündnis8märz

#niunamenos #Bewusstseinsbildung #Sichtbarkeit von frauenfeindlichen Strukturen #migrantischer Feminismus

Samstag, 11. März 2023, 17 – 19 Uhr
Sendlinger-Tor-Platz, München

Leitung: Dr. Corina Toledo (Chile-Deutschland)
Moderation: Selen Gürler (Türkei-Deutschland)
Redebeiträge: Dr. Eiman Tahir (Sudan-Deutschland), eine männliche Perspektive
Inan Ercik (Kurdistan-Deutschland)
Grußwort von der Bewegung Maria 2.0 München: Renate Spannig (Deutschland) und
Sr. Susanne Schneider (OrdensFrauen für MenschenWürde, Deutschland)

Gefördert durch die Landeshauptstadt München Kulturreferat

Poetry-Slammerin:
Sophie Kompe (Deutschland)
Musik:
DRUMADAMA
München
Marienplatz
Mi. 08.03.2023
Solidaritätsaktion mit den „Frauen der Welt 2023“
Jin - Jiyan - Azadi
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Jin - Jiyan - Azadi

Solidaritätsaktion mit den
„Frauen der Welt 2023“


Mittwoch, 8. März 2023, ab 17:00 Uhr
Marienplatz
München


Auch in diesem Jahr wurde eine Solidaritätsaktion mit den „Frauen der Welt 2023“ vom Münchner Aktionsbündnis8März, organsiert.

Unser Verein frau-kunst-politik e.V. ist seit Jahren ein fester Bestandteil von Bündnis8März!

Wir sind der Auffassung, dass, wenn überhaupt fundamentale Veränderungen möglich sind, dann nur durch das Bündeln von Synergien und durch gute Zusammenarbeit!

Auch wir zeigten am 8. März 2023, dass Aufrüstung keinen Frieden schafft und rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur, zugunsten der Profitmaximierung, zum Biozid führt, also Vernichtung alles Lebendigen!

Die Kehrmedaille sind die menschen- und frauenfeindlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen innerhalb der aktuellen, kapitalistischen Machtverhältnisse, unter denen Frauen anders und härter zu leiden haben. Über 80% Frauen sind in den sozialen Bereichen aktiv, unter teilweise sehr prekären Arbeitsverhältnissen.

Wir solidarisierten uns mit den ökofeministischen Kämpfen gegen alle patriarchalen Diskriminierungsformen, ob im globalen Süden oder im globalen Norden, wo die politische Entwicklung nichts Gutes verspricht!

Wir sind viele, starke, selbstbewusste Frauen! Wir sind die Töchter, die Enkelinnen oder Urenkelinnen, die bei der Hexenverbrennung nicht getötet werden konnten!

Unsere Opernsängerin aus Mexiko sang lautstark, gemeinsam mit den über 4.000 TeilnehmerInnen eines der starken feministischen Lieder in Lateinamerika, „Cancion sin miedo“. Das Lied ist inzwischen eine Hymne im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen, insbesondere gegen "Femizide". Beendet wurde die Abschlusskundgebung mit der substanziellen Aussage:

Jin - Jiyan - Azadi



Video zur Veranstaltung


Fotos der Veranstaltung

München-Freimann
Mohr-Villa
Do. 02.03.2023
Monologe über Gewalt an Mädchen und Frauen
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Nenn es nicht Liebe!

Drei Monologe über Gewalt an Mädchen und Frauen Szenische Lesung mit Mitwirkenden aus Italien

Donnerstag, 02. März 2023, 19 – 20 Uhr
Mohr-Villa Freimann, Situlistraße 75, 80939 München

Autorin: Angela Rossi (Italien-Deutschland), Dozentin, Journalistin und Schriftstellerin

Leserinnen: Valentina Fazio (Italien-Deutschland), Pamela Marsotto (Italien-Deutschland),
Marta Veltri (Italien-Deutschland)

Leitung und Moderation: Valentina Fazio
Hintergrund der Monologe und Diskussionsbasis:

Giorgia, Monica und Nabeela. Drei Frauen, drei Leben, drei unterschiedliche Geschichten und doch durch ein gemeinsames Schicksal verbunden. Alle drei sind Opfer von Gewalt.

In der Veranstaltung wird über Ursachen und Auswirkungen der unterschiedlichen Formen von (auch sexualisierter) Gewalt, Diskriminierung, Unterdrückung und Erniedrigung reflektiert. So werden die daraus resultierende Angst, Abhängigkeit und Isolation, unter denen Frauen oft leiden, sichtbar gemacht.

Jeder Schritt gegen Gewalt kann zu mehr Gerechtigkeit, Gleichheit und friedlicher Koexistenz führen.

Solidaritätsaktion im Rahmen des internationalen Weltfrauentages – Feminismus geht uns alle an!

Gefördert durch House of Resources und MORGEN e.V., unterstützt durch Mohr-Villa Freimann

München
Monopol Kino
So. 26.02.2023
Kino-Premiere

"Heimaten der Töchter"

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Kino-Premiere in München

"Heimaten der Töchter"


Sonntag, 26. Februar 2023,
Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127, 80797 München

München-Premiere von "Heimaten der Töchter“ in Kooperation mit frau-kunst-politik e.V. und in der Moderation Corina Toledo und Gülistan Tolay

Die Regisseurin Uli Bez und die Darstellerinnen Nadira Khalikova, Paloma Späth und Vicky Zafiroudi sind zum Publikumsgespräch anwesend.

Filmtitel: Heimaten der Töchter

Zum Inhalt:
Fünf Frauen: Paloma, Vicky, Agata, Melis und Nadira.
Sie leben in Deutschland und haben eine Migrationsgeschichte, denn ihre familiären Wurzeln liegen in Brasilien, Griechenland, Polen, der Türkei und Usbekistan. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen von Zugehörigkeit und Entfremdung in einer globalisierten Welt. Jenseits von Zuschreibungen öffnen ihre spannenden Lebensgeschichten einen wachen Blick auf unsere Gesellschaft und skizzieren darüber hinaus eine Welt, wie sie sein könnte.

Bitte pünktlich kommen, da das Monopol keine Werbung zeigt.
Der Vorverkauf im Monopol Kino ist geöffnet.
https://www.monopol-kino.de/de/programm-tickets


> NEU: Heimaten der Töchter
https://www.toechterdesaufbruchs.de/


„Dieser Film ist wirklich eine liebevolle Anerkennung einiger wunderbarer Frauen, deren Lebensgeschichten eine historische Geschichtsstunde über Deutschland sind! Als passionierte und überzeugte audiovisuelle „Geschichtenerzählerin“ ist Uli´s Leistung, dass sie zur kritischen Vermittlung unseres „Geschichtsbewusstseins“ beiträgt. Sie ergänzt mit ihren audiovisuellen Werken, auf eine wunderbare Art und Weise, unser "kollektives Gedächtnis“!
www.bezmedien.de

München
Amerikahaus
Karolinenplatz 3
Sa. 25.02.2023
Workshop zur Ausstellung

"Putas Virgenes"

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Kreativer und partizipativer Workshop zum Ausstellungsthema

Erfahrungsaustausch und künstlerische Umsetzung der Gedanken


Samstag, 25. Februar 2023, 15 – 17 Uhr
Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München

Referentin/Künstlerin: Claudia Barbera (Chile)
barbera.crb@gmail.com
www.barberaclaudia.gallery

Die Teilnehmenden sind eingeladen über geschlechtsspezifische Gewalt zu reflektieren und sich darüber mit der Künstlerin persönlich auszutauschen. Diese Gedanken werden mit Hilfe der Stickerei-Kunst zum Ausdruck gebracht.
Claudia Barbera wird dabei auch auf die konkreten Zusammenhänge zwischen religiösem Brauch und frauenfeindlicher Praxis in Chile eingehen.

Insbesondere wird über die Rolle der Institutionen in der Reproduktion von Gewalt gegen Frauen und der Reproduktion von misogynen Diskursen nachgedacht. Ebenso wird versucht herauszufinden, wie und warum der religiöse Glaube auch heute noch als Mittel zur Kontrolle und Unsichtbarmachung von psychischem und sexuellem Missbrauch oder Gewalt eingesetzt wird - insbesondere gegen Mädchen und Frauen!
Stickerei-Kenntnisse sind nicht notwendig, nur Motivation und Neugier zum Mitwirken sind wichtig.
Material wird zur Verfügung gestellt.

Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat, in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus

Video zur Veranstaltung


Fotos der Veranstaltung

München
Amerikahaus
Karolinenplatz 3
24.02.bis 20.05.2023
Ausstellung

"Putas Vírgenes"

24.2. bis 20.05.2023
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Ausstellung

"Putas Vírgenes"

Claudia Barbera (Chile)


Freitag, 24. Februar 2023, bis Samstag, 20. Mai 2023
Amerikahaus,Karolinenplatz 3, 80333 München

Kuratorin: Dr. Corina Toledo, frau-kunst-politik e.V.
Ko-Kurator: Dr. Markus Faltermeier, Amerikahaus

Eintritt frei!

Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat, in Kooperation mit dem Amerikahaus


Vorwort von Claudia Barbera


„Meine Arbeit ist stark und sehnt sich nach einem offenen Dialog, der ausgegrabenen Heilungsgeschichte meiner Großmütter, Tanten, Schwestern, Cousins, Studenten, Nichten, Freunde und Kollegen.“
Claudia Barbera
Den Kolonialismus und die geschlechtsspezifische Gewalt aus einer anderen Perspektive zu analysieren, und dann die Ergebnisse auf andere Kontexte übertragen zu können, stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, offen in den Dialog zu gehen.

Diese Elemente sind das Fundament des Projekts Putas Vírgenes – denn das Projekt konnte sich seit 2019 nur durch den interaktiven und partizipativen Austausch von Erfahrungen und Dialoge weiterentwickeln.

Dank dem Verein frau-kunst-politik e.V. und der Stiftung Bayerisches Amerikahaus ist es möglich, gemein-sam transkulturell, generationsübergreifend und mit diversen Geschlechtsidentitäten über diese Themen zu lernen. Ich bin sicher, dass diese Zusammenarbeit bei allen Mitwirkenden Spuren hinterlassen wird. Solche Synergien können nicht nur zu einer guten Zusammenarbeit im Bereich Kunst und Kultur führen, sondern eröffnen die Möglichkeit, transnational zu agieren und innovative, künstlerische Strategien zu entwickeln.


Gedanken zur Ausstellung „Putas Vírgenes"

"Eine Frau hat nicht das Recht, die Schwangerschaft zu unterbrechen, weil sie ihren Körper nur dem Fötus leiht."
Ena Anglein von Baer Jahn, geboren 1974 in Temuco, gehörte als deutschstämmige Politikerin zur rechtskonservativen Partei (UDI). Sie war in der Regierung des Präsidenten Sebastián Piñera bis 2011 Regierungssprecherin, seither ist sie Senatorin.
Bei ihrer Kunst geht Claudia Barbera aus einer intersektionalen und postkolonialen Perspektive darauf ein, wie Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden und darauf, wie sich diese Wahrnehmung im Laufe der lateinamerikanischen Geschichte transformiert hat. Ihre künstlerische Zielsetzung ist es, Einflüsse, Vorurteile und Rassismus in den Diskursen und Handlungen zu erkennen. Mit ihrer Kunst kritisiert sie die christliche Religion, weil diese zu den vielen Fällen von weltweiter Gewalt gegen Frauen schweigt! Ebenso kritisiert sie die Reproduktion von Diskursen, die Mädchen und Frauen in der Geschichte unsichtbar gemacht und teilweise vernichtet haben.

Die Künstlerin, Claudia Barbera zitiert dabei kreativ die Ikonographie und die Frömmigkeitspraktiken der christ¬lichen Tradition und verwebt, ja verfremdet diese durch anonyme Erlebnisberichte von Frauen und Dissi¬den¬tinnen. Diese Berichte handeln vom Kampf um Entscheidungsfreiheit in Bezug auf Fruchtbarkeit und Abtreibung, von sexistischer Gewalt in all ihren Aspekten und von Frauen, die aufgrund ihres unange-passten Verhaltens kriminalisiert wurden und weiterhin werden. Das Publikum ist eingeladen, das Werk anzufassen, es nicht nur zu betrachten, sondern es haptisch zu erfahren. Die hand¬gestickten Textapplikationen auf ikonischen Triptycha brechen das Bild der heiligen Jungfrau – sie vernarben die makellose Unschuld – sie verwandeln die Jungfrau zur Frau der Schmerzen.

Jedes "Puta Virgen" ist ein Objektbuch in Form eines Triptychons oder Altarbildes. Sie wurden mit der Foto-lithografie-Technik, Kaltnadelradierung und Ätzradierung auf Baumwollpapier hergestellt. Zu ihren künstleri-schen Werken gehören Videoinstallationen, Keramiken und Gravuren, bestickt mit Erzählungen von Opfern!

Die Fotoserie wurde in den Kirchen von Quito in Ecuador, und Valparaiso in Chile aufgenommen und hebt den Synkretismusprozess zwischen der katholischen Religion mit der vorspanischen Kultur der "Escuela quiteña" hervor. Da die Stickerei in Lateinamerika als eine sehr weibliche Tätigkeit gilt, setzt die Künstlerin sie als Kunstform ein, damit Frauen über ihre Probleme und Gefühle innerhalb dieses frauenfeindlichen Systems nachdenken und sie zum Ausdruck bringen können.

Einige der Fragen, die sich die Künstlerin bei der Konzeption dieser Ausstellung gestellt hat, dienen dem interaktiven Austausch: Welche Rolle spielen geistliche Institutionen beim Schutz von Frauen? – Wie weit sollten Glaube und Vertrauen im Zusammenhang mit Missbrauch gehen? – Wie definiert die katholische Kirche Gewalt? – Wie spiegelt die Ikonographie Gewalt wider?

Dr. Corina Toledo, Verein frau-kunst-politik e.V.
Dr. Markus Faltermeier, Stiftung Bayerisches Amerikahaus



Putas Vírgenes. Libertaria

Druckgrafik. Fotolithographie und Stickarbeit auf Baumwollpapier, 120 x 40 cm, 2019- 2020
“No recuerdo mi edad, pero era una niña pequeña y mi tío era ya un adulto. Nunca entendí por qué me obligaba a jugar con él, me hacía sentir incómoda, sucia.
Muchos años después entendí lo que me hacía. Hoy mis ojos siguen reflejando el miedo”

„Ich erinnere mich nicht an mein Alter, aber ich war ein kleines Mädchen und mein Onkel war bereits erwachsen. Ich habe nie verstanden, warum er mich gezwungen hat, mit ihm zu spielen, er hat mir ein unangenehmes, schmutziges Gefühl gegeben.
Viele Jahre später verstand ich, was er mit mir machte. Heute spiegeln meine Augen weiterhin Angst wider."

Putas Vírgenes. Madre

Druckgrafik. Fotolithographie, Kaltnadel und Stickarbeit auf Baumwollpapier, 80 x 50 cm, 2022
“Quise hablar con mi mamá de lo que me ocurría, que estaba mal, que tenía pena, que me sentía muy mal por lo que estaba pasando”.

„Ich wollte mit meiner Mutter darüber sprechen, was mit mir geschah, dass ich mich schlecht fühlte, dass ich traurig war, dass ich mich sehr schlecht fühlte wegen dem, was passiert ist “.

Putas Vírgenes. Merced

Druckgrafik. Fotolithographie, Kaltnadel und Stickarbeit auf Baumwollpapier, 60 x 50 cm, 2022
“Fue un tiempo en el que me sentí tan vulnerable, tan frágil, inútil e indefensa, no podía reconocerme porque no soy así. Muchas veces he reflexionado sobre lo sucedido. Me pregunto qué rol y cuál fue el peso que jugó en las decisiones que se tomaron como mujer extranjera.”

„Es war eine Zeit, in der ich mich so verletzlich fühlte, so zerbrechlich, nutzlos und wehrlos, dass ich mich selbst nicht erkennen konnte, weil ich nicht so bin.
Oft habe ich darüber nachgedacht, was passiert ist.

Ich frage mich, ob die Tatsache, dass ich eine ausländische Frau war, die getroffenen Entscheidungen beeinflusst hat."

Gedanken zur Ausstellung „Putas Vírgenes"


"Eine Frau hat nicht das Recht, die Schwangerschaft zu unterbrechen, weil sie ihren Körper nur dem Fötus leiht."
Ena von Baer. Chilenischer Senator. U.D.I. 2014

Putas Vírgenes - Hurende Jungfrauen, jungfräuliche Huren? Das Bild der Frau, das von vielen Religionen insbesondere auch vom Christentum gezeichnet wird, war schon immer widersprüchlich und oszilliert zwischen Unschuld und Erbsünde. Es erstaunt nicht, dass die von Männern beherrschte Kirche danach strebt die Frau zu kontrollieren und zu dominieren - ganz im Sinne der Foucaultschen Biopolitik. Ganz besonders trifft dies für die kirchliche Praxis in Chile, aber auch in den weiteren Amerikas zu.
Das beeindruckende Werk Claudia Barberas - Putas Vírgenes - greift diese Thematik eindrucksvoll und performativ auf.
"Putas Vírgenes" zielt darauf ab, Erfahrungen von Missbrauch, Diskriminierung, geschlechtsspezifischer Gewalt und Konfrontation mit dem patriarchalischen System im ikonischen Bild der von der Jungfrau vertretenen weiblichen Figur sichtbar zu machen. Es versucht auch, eine Konfrontation mit unseren Überzeugungen und Mythen über Weiblichkeit, das Richtige und Akzeptierte gegenüber dem Verborgenen und dem Tabu zu schaffen.
Claudia Barbera zitiert dabei kreativ die Ikonographie und Frömmigkeitspraktiken der christlichen Tradition und verwebt - ja, verfremdet diese durch anonyme Erlebnisberichte von Frauen und Dissidentinnen: Kampf um Entscheidungsfreiheit in Bezug auf Fruchtbarkeit und Abtreibung, Beschwerden über sexistische Gewalt in all ihren Aspekten und die Realität von Frauen, die aufgrund ihres nicht-konformistischen Verhaltens kriminalisiert wurden.
Claudia Barberas Werke laden dazu ein, sich aktiv mit ihrer Kunst auseinanderzusetzen. Der Betrachter ist aufgefordert, das Werk anzufassen, es nicht nur zu betrachten, sondern es haptisch zu erfahren.
Die handgestickten Textapplikationen auf ikonischen Triptycha brechen das Bild der heiligen Jungfrau - sie vernarben die makellose Unschuld - sie verwandeln die Jungfrau zur Frau der Schmerzen.
Jedes "Puta Virgen" ist ein Objektbuch in Form eines Triptychons oder Altarbildes. Sie wurden mit der Fotolithografie-Technik, Kaltnadelradierung und Ätzradierung auf Baumwollpapier hergestellt.



München
Amerikahaus
Karolinenplatz 3
Fr. 24.02.2023
Vernissage zur Ausstellung

"Putas Vírgenes"

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Ausstellungseröffnung

"Putas Vírgenes"

Claudia Barbera (Chile)


Vernissage:
Freitag, 24. Februar 2023, 19 Uhr
Amerikahaus,Karolinenplatz 3, 80333 München

Kuratorin: Dr. Corina Toledo, frau-kunst-politik e.V.
Ko-Kurator: Dr. Markus Faltermeier, Amerikahaus
Grußworte: Dr. Meike Zwingenberger, Stiftung Bayerisches Amerikahaus und
Stadträtin Gudrun Lux, in Vertretung von Oberbürgermeister Dieter Reiter
Musikalische Begleitung: Trio „Son Otros“ (Kuba) mit
Dora Ileana Torres, Miriel Cutiños Torres, Félix Hernández

Eintritt frei!

Gefördert durch Landeshauptstadt München Sozialreferat, in Kooperation mit Stiftung Bayerisches Amerikahaus


Video zur Veranstaltung


Fotos der Veranstaltung


Die MusikerInnen des Ensembles „SonOtros“ kommen aus Kuba. Sie arbeiten auf der Basis von Freundschaft, Zuneigung und gegenseitigem Respekt und sind innerhalb einer Kultur verbunden, die weder musikalische noch andere Grenzen kennt. Unser Projekt umfasst Klänge vom Klassischen bis Latin-Jazz und andere Musikstile, die eine lateinamerikanische und afrokaribische Grundlage besitzen.

Wir freuen uns sehr, die Künstlerin Claudia Barbera in München begrüßen zu dürfen und darüber, dass sie zur Vernissage extra aus Chile angereist ist.

Auf die interaktiven, transkulturellen, partizipativen und integrativen Auseinandersetzungen mit ihr freuen wir uns auch sehr!

Die Künstlerin setzt sich in ihrer Ausstellung mit der katholischen Kirche und ihrer Wirkung auf die Wahrnehmung von Mädchen und Frauen im Laufe der Geschichte auseinander. Dabei macht sie mit ihrer Kunst Erfahrungen, die Mädchen und Frauen mit Diskriminierungen, insbesondere mit geschlechtsspezifischer Gewalt innerhalb der katholischen Kirche und des patriarchalischen Systems in Chile immer wieder machen, greifbar und sichtbar.

Die Künstlerin lädt uns alle ein, über Überzeugungen, Stereotypen, Vorurteile oder Mythen über Weiblichkeit zu reflektieren, darüber was als das Richtige wahrgenommen wird, was im Verborgenen passiert, was tabuisiert wird und wie dies alles akzeptiert wird.

Claudia Barbera (Claudia Riquelme Barbera)
wurde am 15. September 1984 in Valparaíso, Chile, geboren.

Sie absolvierte ihre Schulausbildung an der Deutschen Schule von Valparaíso, wo sie mit der deutschen Kultur und Kunstszene in Kontakt kommt. Während ihrer Schul- und Universitätsausbildung studiert Claudia als DAAD-Stipendiatin ein Jahr an der Fachhochschule Trier. Sie machte einen Bachelor in Bildender Kunst und Pädagogik an der Universität Viña del Mar und lebte anschließend fünf Jahre in Deutschland, wo sie an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main Gravur und Malerei studierte.
Nach ihrer Rückkehr nach Chile wurde sie Teil des Kunstkollektivs La Pan und beteiligte sich an diversen regionalen und internationalen Ausstellungen.
Derzeit arbeitet sie als Lehrerin für Bildende Kunst an der Komunumo-Schule und unterrichtet Illustration in Arcos. Sie ist auch aktiv an der Schaffung künstlerischer Projekte in der Region beteiligt.
Heute ist sie aktives Mitglied des zeitgenössischen Kunstkollektivs Eulengasse aus Frankfurt am Main, mit dem sie Ausstellungen veranstaltet. Sie ist Teil des Casaplan-Kollektivs der Druckgraphik in Valparaíso und Mitbegründerin des Kollektivs der Künstlerinnen S.E.C.A. in Valparaíso.
Sie hat in Gruppen und einzeln in Chile, Ecuador, den Galapagos-Inseln, Brasilien, Belgien, der Schweiz, Deutschland und Italien ausgestellt.

Impressum:

Frau-Kunst-Politik e.V.
Amalienstraße 71, 2. RGB
80799 München
Vereinsregister des Amtsgerichts München
Registereintrag Nr. VR209281

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Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV
Vorstandvorsitzende
Dr. Corina Toledo

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Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Onlinepräsenzen in sozialen Medien

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können. Beim Aufruf der jeweiligen Netzwerke und Plattformen gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenverarbeitungsrichtlinien deren jeweiligen Betreiber.

Soweit nicht anders im Rahmen unserer Datenschutzerklärung angegeben, verarbeiten wir die Daten der Nutzer sofern diese mit uns innerhalb der sozialen Netzwerke und Plattformen kommunizieren, z.B. Beiträge auf unseren Onlinepräsenzen verfassen oder uns Nachrichten zusenden.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons“ bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die „Pixel-Tags“ können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Vimeo

Wir können die Videos der Plattform “Vimeo” des Anbieters Vimeo Inc., Attention: Legal Department, 555 West 18th Street New York, New York 10011, USA, einbinden. Datenschutzerklärung: https://vimeo.com/privacy. WIr weisen darauf hin, dass Vimeo Google Analytics einsetzen kann und verweisen hierzu auf die Datenschutzerklärung (https://www.google.com/policies/privacy) sowie Opt-Out-Möglichkeiten für Google-Analytics (http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de) oder die Einstellungen von Google für die Datennutzung zu Marketingzwecken (https://adssettings.google.com/.).

Youtube

Wir binden die Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Google Maps

Wir binden die Landkarten des Dienstes “Google Maps” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere IP-Adressen und Standortdaten der Nutzer gehören, die jedoch nicht ohne deren Einwilligung (im Regelfall im Rahmen der Einstellungen ihrer Mobilgeräte vollzogen), erhoben werden. Die Daten können in den USA verarbeitet werden. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Typekit-Schriftarten von Adobe

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) externe „Typekit“-Schriftarten des Anbieters Adobe Systems Software Ireland Limited, 4-6 Riverwalk, Citywest Business Campus, Dublin 24, Republic of Ireland ein. Adobe ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TNo9AAG&status=Active).

Verwendung von Facebook Social Plugins

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Social Plugins („Plugins“) des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird („Facebook“). Die Plugins können Interaktionselemente oder Inhalte (z.B. Videos, Grafiken oder Textbeiträge) darstellen und sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“ oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz „Facebook Social Plugin“ gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Facebook ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active).

Wenn ein Nutzer eine Funktion dieses Onlineangebotes aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Gerät eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an das Gerät des Nutzers übermittelt und von diesem in das Onlineangebot eingebunden. Dabei können aus den verarbeiteten Daten Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Wir haben daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend unserem Kenntnisstand.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Onlineangebotes aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Gerät direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer, können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Onlineangebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor der Nutzung unseres Onlineangebotes bei Facebook ausloggen und seine Cookies löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads oder über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.

Pinterest

Innerhalb unseres Onlineangebotes können Funktionen und Inhalte des Dienstes Pinterest, angeboten durch die Pinterest Inc., 635 High Street, Palo Alto, CA, 94301, USA, eingebunden werden. Hierzu können z.B. Inhalte wie Bilder, Videos oder Texte und Schaltflächen gehören, mit denen Nutzer Inhalte dieses Onlineangebotes innerhalb von Pinterest teilen können. Sofern die Nutzer Mitglieder der Plattform Pinterest sind, kann Pinterest den Aufruf der o.g. Inhalte und Funktionen den dortigen Profilen der Nutzer zuordnen. Datenschutzerklärung von Pinterest: https://about.pinterest.com/de/privacy-policy.

Google+

Innerhalb unseres Onlineangebotes können Funktionen und Inhalte der Plattform Google+, angeboten durch die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA („Google“), eingebunden werden. Hierzu können z.B. Inhalte wie Bilder, Videos oder Texte und Schaltflächen gehören, mit denen Nutzer Inhalte dieses Onlineangebotes innerhalb von Twitter teilen können. Sofern die Nutzer Mitglieder der Plattform Google+ sind, kann Google den Aufruf der o.g. Inhalte und Funktionen den dortigen Profilen der Nutzer zuordnen.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active). Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).

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